Milchbohnen-Suppe

Und noch ein Rezept aus dem Kochbuch meiner Mutti, das ich unbedingt am Wochenende kochen musste. Blöderweise konnte ich meine Mutter vor ihrem Urlaub nicht mehr nach den Einzelheiten fragen und hatte auch noch vergessen, saure Sahne zu kaufen. Eigentlich wollte ich nämlich Buttermilchsuppe machen, die noch einfacher ist, weil sie, wie ich als Kind gesagt habe, ‚Bohnensuppe ohne Bohnen‘ ist. Ich hatte im Schrank noch eine Tüte Borlottibohnen aus dem letzten Italienurlaub, die passen auch ganz hervorragend in die rheinische Bohnensuppe. Mein Reden – Italien und Rheinland, wie bei der Geburt getrennte Zwillinge…

500 g trockene Bohnen
500 g Kartoffeln
500 Milliliter Buttermilch
(alternativ 150 g saure Sahne und 250 Milliliter Milch)
weißer Essig
Muskat
Salz, Pfeffer

 

 

Bohnen über Nacht oder mindestens 12 Stunden in kaltem Wasser einlegen. Am nächsten Tag oder Abend 60 Minuten kochen (werft mal einen Blick auf die Kochanweisung auf der Bohnenpackung für die Details). Die Bohnen sollten gar, optimalerweise weich sein, wenn ihr fertig seid. Ihr wisst ja sicher selbst, dass ihr die Bohnen am besten ohne Salz kocht, wenn sie schön weich werden sollen…

Kartoffeln mit Salz kochen, abschrecken, pellen und stampfen. Ich bevorzuge Pellkartoffeln, weil die viel besser schmecken, aber vielleicht mögt ihr ja lieber Salzkartoffeln.

Mit Buttermilch (oder Milch/saurer Sahne) aufgießen und den Kartoffelstampf darin auflösen.  Die Bohnen zugeben. Falls das ganze zum festen Eintopf werden droht, mit etwas Wasser auffüllen. Mit Muskat, Salz, Pfeffer und weißem Essig abschmecken. Der Essig in Kombination mit dem Muskat ist entscheidend für den besonderen nostalgischen Geschmack.

Die Suppe mit Apfelpfannkuchen oder Reibekuchen servieren, vielleicht auch etwas Essig auf den Tisch stellen für die, die  – wie mein Opa – immer etwas mehr brauchen. Die Suppe hält sich einige Tage, man kann also freitags abends anfangen zu kochen und hat das ganze Wochenende was davon!

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