Cream Company C2

Nach einer Runde Powershopping (Schuhe, Hose, Gürtel in einem Rutsch gesehen, probiert, gekauft) brauchte ich dringend eine Pause und schleppte den mich begleitenden Piraten in das neue Café, das ich auf meinem Weg am Freitagabend durch die Stadt neben dem Makiman 1 entdeckt hatte. Ob die Stadt noch einen Kaffeeladen braucht, sei mal dahingestellt, aber auf jeden Fall besser als ein weiterer Nullachtfuffzehnshop und außerdem soll ja jeder mal die Chance haben, seinen Traum vom Café zu leben. Und wenn wir dabei noch ordentlich zu essen und Koffein bekommen, um so besser.

Atmosphäre -Hipsterchic an den Wänden und in den Möbeln, ein bißchen Ikea und eine warme ‚industrial‘ Atmosphäre – sehr schön in einen ziemlich schmalen Raum eingebaut. Eingerichtet mit großen Ledersesseln und kleinen Holztischen und oben hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Sterntorbrücke und kriegt genau mit, wer gerade ins Spitz geht oder – in unserem Fall – wer gerade mit welchen Möbeln über dem Spitz einzieht.

Im Sommer wird’s wohl auch Plätze draußen geben und da ist so ein Tisch auf der Sterntorbrücke einer der besten Plätze, um das Leben zu feiern und zu beobachten.

Im C2 herrscht Selbstbedienung, was ein bißchen dazu führt, dass immer einer rumrennt, um Nachschub zu holen, aber es gibt auch Pieper, die man mit an den Tisch nehmen kann und die dann rumrandalieren, wenn das Essen fertig ist. Man darf  selbst abräumen, aber von Zeit zu Zeit geht auch jemand rum und kassiert das benutzte Geschirr wieder ein. So schafft man mit wenig Personal denselben Durchsatz, aber auch gleichzeitig eine entspannte Atmosphäre, weil man einfach ein bißchen länger sitzenbleiben und quatschen (oder internetten – denn es gibt ein freien Internetzugang über W-LAN – oder lesen) kann, ohne dass man sich durch den Kellner aufgefordert fühlt, doch mal bitte weiter zu ziehen. Das macht’s gemütlich und familiär, deshalb orderten wir auch gleich unsere weiteren Verabredungen an diesem Nachmittag in die Cream Company.

Was gibt’s zu essen? – Erstmal gibt es alle möglichen Kaffeearten zu trinken, Espresso, Cappuccino und den ganzen Kram, aber aus einer Handhebelmaschine (was dann doch wieder Ansprüche an die Kräfte der Servicekräfte stellt) oder in gebrüht, was tatsächlich einige Leute, die man so kennt, am liebsten trinken. Der Cappucino war in Ordnung, der Espresso macchiato angeblich ein bisschen lasch (nicht feste genug gedrückt, was?), aber da es sich ja um ein Espressolabor handelt, muss man sich vielleicht auf ein paar Versuche und Fehlschläge einstellen. Mal sehen.

Außerdem gibt es anscheinend noch zahlreiche süße Verführungen, auf die ich aktuell gerade noch verzichten konnte (beim nächsten Mal lange ich bestimmt zu) und Brote, die mehr nach Schiffen aussahen mit ihren dicken Scheiben und fulminanten Belägen und feiner Dekoration. Oder – wie wir uns nachher einig waren – Brote, wie man sie früher mal im Thalia oder im jetzt geschlossenen Dehly und de Sander bekam.

Den Rest werden wir uns beim nächsten Besucht geben!

Also? – Auch wenn unklar ist, was daran Labor ist und warum der Kaffeeladen Cream Company heißt und auch wenn die Schüttelflaschen hinter der Theke irgendwie eine komische Farbe haben, gehen wir wieder hin. Die Location ist schick, die Einrichtung ist schick, wir mögen Kaffee, Brote und Süßkram und deshalb werden wir solange dort hingehen, bis der Laden zumacht oder man uns mit richtig schlechtem Kaffee schockiert.

Kreditkarten – Hm. Weil man ja ständig Kleinbeträge bei der Selbstbedienung bezahlt, bin ich gar nicht auf den Gedanken gekommen, nach EC- oder Kreditkarte zu fragen. Aber beim nächsten Mal achte ich drauf und lass es euch wissen…

Wie kommt man hin? – Mit Bus und Bahn bis zum Stadthaus oder zum Friedensplatz Das nächste Parkhaus am Friedensplatz ist direkt um die Ecke, nur frei Parken am Straßenrand tut nicht, denn die Sterntorbrücke ist ja bereits Fußgängerzone.

Rolliability – Ja, nich so doll. Aber wenn man nicht gerade in den ersten Stock will oder in die im dritten Tiefkeller platzierten Toiletten aufsuchen will, kann man sich draußen oder im Erdgeschoss immer noch dem Herzstück der Cream Company widmen.

Cream Company
Sterntorbrücke 13
53111 Bonn

Telefon: +49 228 98 14 33 33

Informationen in Facebook.

Öffnungszeiten:
Montags bis Freitag 8 bis 21 Uhr
Samstag und Sonntag und an Feiertagen 11 bis 21 Uhr

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