Ganache

Ganache ist nicht weiter schwierig, aber es ist immer gut, eine kurze Anleitung zu haben. Also mein‘ ich. Außerdem hilft die Anleitung, auch wirklich alle Schritte zu machen und das Ergebnis ist wirklich besser, wenn man nicht die Hälfte der Schritte auslässt…#Geduld

Die Ganache habe ich für meine Motivtorte gebraucht, weil – was ich erst bei der Tortentante gelernt habe, die eine strenge Lehrmeisterin ist – eine Fondanttorte immer eine gerade und glatte Torte sein muss, die zudem einen Crumbcoat braucht (also einen Krümelmantel) und für all das braucht es eine Ganache. Für die Torte habe ich übrigens die dreifache Menge genommen. DAS war zuviel. Aber wie die Tortentante bekräftigt, kann man Ganache einfrieren. Muss man dann eben nochmal ne Torte machen…

Mit Ganache kann man einen Kuchen füllen oder einen Kuchen bestreichen, bevor man ihn mit Fondant belegt. Je nach Zweck wird die Ganache weicher oder fester. Für die weiche Ganache mischt man Sahne und Schokolade 1:1, für die feste 1:2 (also mehr Schokolade). Ich empfehle für die feste Zartbitterschokolade, weil weiße und Vollmilchschokolade unter dem Fondant doch ganz schön süß sind und nicht so fest werden. Bei der Füllung kommt’s natürlich drauf an, was für eine Art von süß ihr erzielen wollt, da könnt ihr eigentlich alle Sorten nehmen (außer Trauben-Nuss, buägs). Hier das Rezept für die feste Ganache: 

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400 g Zartbitterschokolade
200 g Sahne (ein Becher).

 

 

  1. Sahne in einem ausreichend großen Topf aufkochen und die Schokolade darin auflösen.
    Am besten hackt ihr sie vorher. Weil ich soviel zu hacken hatte, habe ich die Tafeln in den Standmixer geworfen, aber das kann ich nicht empfehlen. Man wird taub und von der Tafel werden nur kleine Stücke abgeschrappt, ohne gleichmäßige Stücke zu erzielen. Vielleicht hätte ich länger warten müssen, aber dazu waren meine Nerven schon nach 30 Sekunden mixern zu dünn…

2. Schokosahne etwas abkühlen lassen und dann mit dem Pürierstab homogenisieren.

Dabei wird die Ganache glatt und glänzend und auch ein wenig elastisch, ein wunderbarer Anblick…
Zusammenreißen!

3. Den Kuchen damit bestreichen.
Es lohnt sich dafür eine Tortenplatte zu nehmen, die sich drehen lässt. Oder den mit Alufolie bezogenen Holzdrehteller von Ikea…

4. Die Ganache mit einem Spatel glattstreichen. Auch hier hilft der Drehteller und der Rakel, den ich im Baumarkt gekauft habe – zumindest für die Seiten, für die Oberseite muss ich nochmal schwer üben.

5. Trocknen lassen und fertig ist die Sache!

 

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