Erdbeer-Aperol-Torte

Eine Hammertorte, die alles vereint, was mir am Sommer wichtig ist: Erdbeeren und Aperol. Wobei ich – wie auch sonst – den Aperol durch einen alkoholfreien Bitter ersetze, den es in kleinen Flaschen im italienischen Fachmarkt gibt und den ich endlich auch im Trinkerfachmarkt als Literflasche entdeckt habe. Und einen Bittersirup habe ich auch noch im Kühlschrank rumfliegen. Falls ihr euch jetzt fragt, ob ich Alkoholiker bin, weil ich fast immer den Alkohol durch ein Imitat ersetze (so wie die Veganer die Leberwurst durch einen Leberwurstersatz): Nein. Ich mag einfach keinen Alkohol. Und allermeistens trinke ich auch keinen… Und jetzt gibt’s dieses Getränk in der Superkombi mit Schokoladenboden und Erdbeeren… Ihr wisst ja, Intelligenz säuft, Dummheit frisst.

400 g Erdbeeren
2 Zweige Minze
4 Becher Sahne
4 Eier
150 g Butter
2 Esslöffel Orangengelee
100 Milliliter Aperol (oder Crodino, also Bitter ohne Alkohol)
150 g Zucker
4 Pakete Vanillezucker
250 g Mehl
1 Paket Backpulver
50 g Kakao
30 g Agar Agar

Butter, Zucker und 1 Paket Vanillezucker aufschlagen. Mehl, Backpulver und Kakao dazu.

In einer Springform 40 Minuten bei 175 Grad Celsius backen. Auskühlen lassen. Mit Orangengelee bestreichen.

Erdbeeren waschen, die schönsten kleinen für die Deko aufbewahren. Grün ab, die eine Hälfte in Scheiben schneiden, die andere in kleinere Würfel.

Agar Agar in kochendem Wasser auflösen und schön abkühlen lassen, damit die Sahne nicht schmilzt.

Sahne mit Vanillezucker schlagen. Drei Viertel mit Agar Agar und 60 Milliliter Aperol mischen, dann die gewürfelten Erdbeeren dazu. Ein Viertel mit dem restlichen Aperol mischen.

Boden mit den in Scheiben geschnittenen Erdbeeren belegen, dann die Erdbeersahne dazu, mit der Aperolsahne dekorieren. Dekoration mit Erdbeeren und Minzblättern kurz vor dem Servieren komplettieren.

Man könnte auch drüber nachdenken, die Minze durch kleine Basilikumblätter zu ersetzen. Wenn man schon alles ersetzt. Oder die Butter durch Margarine. Eigentlich könnte man auch einen Apfelkuchen machen. Nein! War’n Witz!

Kommentar
Ich habe die Torte gestern zum großen Familiengrillen gemacht. Das wir mit Kaffee und Kuchen begonnen haben. Wichtig: Wenn ihr keinen richtigen Aperol habt, sondern Ersatz, ist es echt schwierig, die Menge richtig zu wählen. Ich habe Bittersirup genommen und der war so konzentriert, dass der ganze Kuchen supermegabitter war. Tja, die Gäste waren gnädig, aber wir haben mächtig lange dran gegessen. Oder, wie Sina sagte: ‚Wenn du’s schnell isst, merkst du gar nicht, wie bitter es ist.‘ 🙂 Also, beim nächsten Mal Aperol oder ein bißchen weniger vom Sirup.

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