Bonnanza Burger Factory

So, wir waren endlich da. Zu einem individuellen Valentinstags-Romantik-Dinner am Samstag abend. Wir hätten überall hingehen können, aber wollte ich endlich ins Bonnanza. Alles im Auftrag… des Essens.

imageAtmosphäre: Am besten gleich zu Anfang was zum Prinzip: Es handelt sich nicht um ein ganz normales Restaurant mit Bedienung und so, sondern es funktioniert wie bei Va Piano: Bestellung an der Theke, auch der Getränke, und dann bekommt man einen Buzzer, Pieper oder wie auch immer das Ding in Gastronomisch heißt.

An diesem Ansatz hängt auch viel von der Atmosphäre, denn es wird viel rumgelaufen in der Burgerfactory an einem Samstag abend. Erstmal läuft man durch den langen Schlauch, um zu sehen, ob ein Tisch frei ist, dann wieder nach vorne, um die Speisekarte zu studieren und am Tisch die Highlights zu berichten, dann wieder zurück zum Bestellen und dann wieder, um das Essen abzuholen und später, um weitere Getränke zu kaufen.

imageUnd dann nochmal, um Bargeld zu holen, denn man kann nicht mit Karte zahlen, und dann, um das eine Getränk umzutauschen, dann um das Besteck zu suchen. Meine Schrittzähler-App hat das zu schätzen gewusst. Dabei ist auch darauf zu achten, dass einem die Bedienung oder andere Gäste entgegenkommen, weil sie abräumen, Gäste umsetzen (es war ziemlich voll) oder eben das machen, was man als Gast so macht.

Die Factory selbst ist schön eingerichtet, mit schwarz-weiß Fotos von gutaussehenden Burger-Esserinnen und rustikalen Tischen. Vorne ist die Bestelltheke, danach gehts in einem etwas engeren Gang mit hohen Tischen durch einen etwas engeren Gang und hinten durch gibt’s dann ein paar einzelne Tische und einen großen für größere Gruppen oder mehrere Einzelgruppen.

imageDer Service. Ja, der Service, den es gibt, ist eigentlich ganz gut. Und zwar in dem Sinne, dass alle wirklich bemüht sind, freundlich zu sein und alles richtig zu machen. Allerdings läuft noch nicht alles so Hand in Hand wie das in einem eingeschwungenen Betrieb wäre. Ich bekam das falsche Getränk, den falschen Salat und den falschen Burger zu den Pommes.

Außerdem war es echt voll und es wäre natürlich gemütlicher gewesen, nicht an dem Tisch am Durchgang gesessen zu haben, aber es war halt Samstag abend. Es war allerdings auch nicht so schön zu hören, dass sich das Personal bei anderen Gästen darüber beklagt, dass die Gäste zu lange bleiben. Also aufgepasst: Die Bonnanza Burgerfactory ist nicht für das gemütliche Beisammensein gemacht. Das geht nicht, wenn immer einer aufstehen muss, um Essen und Getränke zu holen, das soll aber wohl auch nicht.

Was gibt’s zu essen: Burger, Pommes und Salate. Und Vorspeisen. Keine Desserts. Nicht.

Bei den Burgern steht unter dem Premiumburgern besonders positiv der Iberico-Burger und der Angus-Burger vor. Und dann gibt es noch einen, der Krüppel-Chicken-Burger heißt. Weil einen das aber so daran erinnert, wie die Hühner aufgezogen werden, die dann in den Burgern landen, ist das vielleicht nicht so eine gute Namenswahl. Dann doch lieber den Vegetarier- oder den Veganer-Burger.

imageAuch die Süßkartoffel-Pommes, die es neben den ’normalen‘ und den gekringelten Pommes gibt, waren sehr lecker. Allerdings nicht in besonders großer Zahl. Der Salat überzeugte auch nicht so ganz, abgesehen davon, dass er ein Gurkensalat hätte sein sollen, aber ein Beilagensalat war. Der Salat war nicht ganz abgetrocknet, wodurch die Sauce mächtig verwässert war. Kann daran gelegen haben, dass es an dem Abend ein bißchen hektisch war. Erklärt auch, warum mir dringend bei der Bestellung ein Beilagensalat ans Herz gelegt wurde statt des Gurkensalats… Und dann auch geliefert wurde, statt des Beilagensalats. Etwas frech.

Bonnanza Burger Factory
Bonnanza Burger Factory

Also: Ich war nicht begeistert an dem Abend und glaube, dass sich die Burgerfactory erstmal gegen die aufkommende Konkurrenz in Bonn wie das Herr Lehmann oder die direkt demnächst aufmachende Hans im Glück behaupten muss. Andererseits werden alle neuen Läden damit zu kämpfen haben, dass sich die Prozesse und das Personal erstmal einspielen müssen.

In der Zwischenzeit kann man leider immer noch die vorhandenen Läden ausprobieren, wie das Rocco-Burger, Cowboys Burger Saloon oder das Shakers. Allerdings waren die Bemühungen um einen guten Service sehr spürbar, deshalb finde ich, man sollte vielleicht in ein paar Monaten nochmal hingehen. Allerdings bin ich mit dem Buzzer-Konzept immer noch nicht happy… und für das viele Gerenne war es einfach zu teuer: 34 Euro für zwei Burger (davon ein doppelter Ibericoburger) mit einem Salat und einmal Süßkartoffelpommes und zwei Getränke. Wir werden sehen.

Kreditkarten – Zahlen kann man in bar oder mit EC-Karte.

Wie kommt man hin? – Mit den Bussen 601, 602 oder 603 kann man irgendwo am Clemens-August-Platz aussteigen. Parken ist nicht ganz einfach. Es gibt ein paar Parkplätze an der Straße und in den Seitenstraßen.

CheeseburgerCheeseburgerindex: 6.90 €
Bonnanza Burger Factory
Clemens-August-Str. 23
53111 Bonn

Telefon: +49 228

Homepage

Öffnungszeiten

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