Süßkartoffel-Pommes Frites

Nachdem ich im Sommer in diversen Burgerläden doch immer wieder auf Süßkartoffel-Pommes Frites oder -spiralen als Alternative zu Kartoffel-Pommes Frites gestoßen bin, habe ich die Entscheidung getroffen, diesmal auch welche zu Weihnachten zu servieren.

Erstens, um das doch eher formelle Wild aufzulockern, zweitens, weil ich meinem Vater, der süddeutsche Kellner gerne mit seiner Abneigung gegen Spätzle schockiert, indem er sich als ‚Frittenkönig‘ bezeichnet und grundsätzlich immer Pommes als Beilage bestellt. Ihr versteht jetzt, dass manche meiner Macken genetisch bedingt sind und der Kampf dagegen vollkommen aussichtslos. Auch ich schockiere manchmal Kellner meine ich damit…

20150801_211832_2

 

6 Süßkartoffeln
Öl
Puderzucker
Salz

 

 

Süßkartoffeln feste schrubben oder schälen. Ich bevorzuge geschrubbt, weil sie dann noch etwas country-tex-mex-cooler aussehen.

Dann sehr ordentlich mit einem scharfen Messer oder mit dem Pommesschneider zerteilen, der seit vier Generationen meine Familie begleitet.

Wenn ihr sofort loslegen könnt, trockentupfen und hauchdünn in Puderzucker wälzen, wenn es noch ein bißchen krosser aussen werden soll. Ansonsten für den Übergang in Wasser versenken.

Auf ein Backblech legen, das mit Backpapier ausgeschlagen ist (oder ein Pommesblech, falls ihr sowas habt. Kann ja passieren, dass ihr sowas zu Weihnachten von Tante Sabine bekommen habt.) Mit Öl beträufeln.

Bei 200 Grad C 20 Minuten backen. Schön gucken, dass Kross werden, aber nicht hart.

Ich mag’s, wenn die Pommes in kleinen Papierspitztüten oder Miniaturfrittierkörbchen angerichtet werden im Burgerladen, denn dann werden sie nicht so schnell weich wie auf dem Teller. Und das mit den Papiertüten bekäme ich vielleicht noch hin.

Aber da es sich ja um ein Familienessen handelt, werde ich vielleicht so servieren wie im gutbürgerlichen Restaurant: alles in einer Schüssel, damit sich jeder bedienen kann. Oder ich falte ein groooßes Papierboot mit Pommes an Board und Salzstreuer am Mastkorb und singe beim Servieren ‚Es kooomt ein Schiiiff gelaaahahaden….‘. Und dann gerinnt plötzlich die Sauce…. Hm.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.