Gefüllte Kürbisblüten

Heute ist ein super Tag. Die Abschiedsparty war schön, der Apfelkuchen hat meinen Gästen geschmeckt, obwohl er im Laufe der Feier ein bißchen zerlaufen ist. Das lange Wochenende liegt vor uns und startet gleich mit einem Knaller: Hausmesse bei Perrone, meinem Lieblingsitaliener.

Nein, kein Restaurant, sondern ein Supermarkt, wo sie alles haben, was man sonst mühselig selbst aus Italien mitbringen muss. Ich bin immer hin und hergerissen, wenn ich im Urlaub vor Olivenöl, Nudeln, Paste di Mandorla und Lemonsoda stehe und es nicht einpacken darf, weil ich genau weiß, dass ich das auch alles bei Perrone bekomme. Oder andersherum, wenn ich vor lauter Fernweh in paar Wochen nach dem Italienurlaub bei Perrone stehe und sehe, dass ich das Olivenöl, die Nudeln und alles andere auch hier bekommen hätte, statt in Italien vor der schwierigen Entscheidung zu stehen, ob ich noch ein paar italienische Schuhe oder zwei Flaschen Olivenöl in den Kofferraum quetsche.

So, genug des Gelabers. Heute kommt Graziella zu Besuch und ich habe die einmalige Schangse, gefüllte Kürbisblüten zu machen, denn ich bin am selben Tag bei Perrone (die sowas manchmal vorrätig haben) und falls ich nicht damit klarkommme, kann ich mir von Graziella helfen lassen. Ha.

Gemüse
Foto folgt. Das oben in der Mitte sind Zucchini mit Blüten. Übrigens.

8 große Kürbis- (oder Zucchini-)Blüten
200 g Kürbis oder Zucchini
2 große Kartoffeln (mehligkochend)
1 Handvoll Basilikum
1 Esslöffel Majoran
1 Esslöffel Parmesan
1 Esslöffel geriebene Nüsse oder
2 Esslöffel gekochte Maronen
2 Knoblauchzehen
1 Ei
Olivenöl

 

 

 

Kartoffeln kochen und pellen. Blüten vorsichtig in kalten Wasser waschen und trocknen. Blütenstempfel herausschneiden. Maronen, Basilikum und Majoran hacken.

Kürbis in Würfel hacken und mit etwas Salz in wenig Wasser gar kochen. Abtropfen lassen. Kartoffeln auf das Kürbispürree pressen (oder gestampft zufügen), mischen. Nüsse oder Maronen, Kräuter und Parmesan darunterrühren, Knoblauch hineinpressen, Ei und zwei Löffel Öl unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Blüten füllen, mit Öl beträufeln und in gefetteter Form bei 250 Grad C fünf Minuten backen.

Nachtrag: Ich war zu spät für jegliche Art von Blüte (nein, Ende November? Ach.). Foto und Ergebnis kommt also im nächsten Herbst. Verdammt.

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