Schokopraline mit Schokofüllung

Und wieder etwas ganz einfaches mit fünf Zutaten oder weniger. Diesmal Pralinen, die allerdings drei verschiedene Schokoladensorten brauchen. Hihi. In der letzten Schokoschwelgsaison habe ich mir ja allerlei lustige Silikonformen für Pralinen gekauft, sogar welche, um Schokolöffel zu gießen. Ziemlich simpel, das mit dem Löffelgießen, und macht mächtig was her beim Weihnachtsdessert. Hier jetzt aber was für die Füllungsförmchen.

Ach ja, wenn ihr in die Massenproduktion geht – was sich bei Plätzchen und Pralinen allein schon wegen der Sauerei, die ihr damit in der Küche veranstaltet, lohnt: macht einfach doppelte oder dreifache Mengen. Ich habe übrigens darüber nachgedacht, ob es nicht witzig wäre, einen Schokobrunnen während der ganzen Pralinenaktion laufen zu haben statt immer ein paar hundert Gramm einzeln im Topf zu schmelzen. Ihr seht, was für Hammervorteile das hätte, gell?

Schokotörtchen
Foto folgt…

100 g Kuvertüre
100 g Vollmilchschokolade
50 g Bitterschokolade
50 g Palmfett
1 Vanilleschote
1 Esslöffel saure Sahne

 

Kuvertüre mit Palmfett schmelzen. Pralinenformen damit ausgießen und darauf achten, dass keine Blasen dabei entstehen und der Rand gleichmäßig dick ist. Das ist schon die erste Herausforderung, auch an die Putzkräfte, denn das macht ihr am besten, indem ihr die Form mit der Schokolade drin leicht im Kreis schwingt. Bis ihr ein Gefühl für ‚leicht‘ habt, kann das Auswirkungen auf die Küchenwände oder nebenstehende Mitköche haben. Jetzt sollte noch etwas Kuvertüre übrig sein, um da mit die Pralinen später verschließen zu können. Die Formen schön auskühlen lassen, aber langsam! Wenn ihr sie in den Kühlschrank stellt, weil ihr spät dran seid (und wer ist das nicht in dieser Jahreszeit?), bekommen sie nur weiße Flecken und nehmen im schlimmsten Fall den Geruch der Leberwurst nebenan an.

Schokolade schmelzen und mit Vanille und saurer Sahne verrühren. Abkühlen lassen und dann in die schokoladierten Förmchen gießen. Wieder vorsichtig abkühlen lassen und dann die Formen mit der restlichen Kuvertüre verschließen. Und nochmal vorsichtig abkühlen lassen. Dann am besten an einem kühlen leberwurstfreien Ort aufbewahren. Ich empfehle da, den Weinkühlschrank auszuräumen unde den Chateau Boef einfach mal im Garten zu lagern. Falls das vom Weinkellermeister verboten wird: Gleich essen. Geht ja auch eigentlich schnell, neue zu machen…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.