Gewürzkuchen

Tja, jetzt kommt wieder die Zeit, eine Party zu schmeißen und dafür Kuchen zu backen. Ach so? Ja. Eine Abschiedsparty für meine Kollegen, weil ich am ersten Dezember einen neuen Job habe. Yeah!  Um den Schmerz zu lindern, gibt’s den Kuchen. Und weil ja bald Advent und Weihnachten und alles ist, verzichte ich auf frische Erdbeeren und Rhabarber und schwelge stattdessen in Schokolade, Nüssen und Zimt. Ist euch vielleicht schon bei den Keksen aufgefallen.

Achtung, der Kuchen erfordert eine kleine Aktion am Vorabend mit Kühlschrankübernachtung, ist also nix für mal eben kurz. Es sei denn, ihr habt keine Angst vor verlaufender Sahne oder lasst die Füllung weg. Ist dann einfacher zu transportieren und zu schneiden, schmeckt dann aber nur noch halb so lecker. Oder weniger.

Italienischer Schokoladenkuchen
Foto folgt…

250 g Butter
250 g Mehl
150 g Zucker
4 Eier
150 Milliliter Milch
2 Becher Sahne
200 g Schokolade
(Nougat- oder zartschmelz gefüllt)
100 g geraspelte Schokolade
1 Paket Backpulver
1 Teelöffel Zimt
1 Teelöffel Kakao
1 Teelöffel Lebkuchengewürz*

 

 

Sahne mit Schokolade am Vorabend aufkochen und über Nacht im mit Schloss gesicherten Kühlschrank kühl stellen.

Aus den anderen Zutaten (außer der Raspelschokolade) einen Teig herstellen. In einer Springkuchenform 50 Minuten bei 160 Grad C backen.

Abkühlen lassen und horizontal halbieren. Ihr wisst schon. Um den Kuchen zu füllen. Keinen Quatsch machen und dann sagen: ‚Das stand so im Rezept.‘

Ihr füllt dann den Kuchen mit der Schokocreme und bestäubt die obere Hälfte mit Zimt und den Schokoraspeln. Ihr könnt natürlich auch etwas auf die obere Hälfte streichen, um eine echte Sahnetorte zu bekommen und damit die Schokoraspeln besser halten. Allerdings ist das echt nicht meine Stärke und solche Sahnetorten sehen bei mir immer eher aus wie ein Unfall. Spätestens, wenn ich sie nach dem Transport aus der Verpackung hole…

(*) Zimt, Muskat, Nelke, Piment, Koriander, Kardamom, Ingwer. Könnt ihr natürlich auch einzeln mischen oder eine Mischung zu Anfang der Backzeit machen. Und die dann nicht nur selbst benutzen, sondern auch verschenken und dann auf eine Ladung Plätzchen im Gegenzug hoffen. Ich weiß, ich bin ein Fuchs.

 

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