Carmelädchen

CarmelädchenIch geb’s ja zu, ich habe ewig nix geschrieben. Immerhin ist Sommer und ich habe überhaupt keine Zeit, mich drinnen aufzuhalten und so wird eigentlich nix gekocht, sondern nur den ganzen Tag am Grill gestanden. Damit will ich euch aber nicht langweilen. Stattdessen nutzen wir die gelegentlichen Unwetter, um essen zu gehen. Manchmal schaffen wir es sogar bis Köln.

 

CarmelädchenAtmosphäre: Erst dachte ich, es wäre so ein typischer niedlicher Tussiladen mit Marmeladen statt Cupcakes. Ist es im Prinzip auch, überall hängen, stehen und lehnen Krimsikramsisachen rum, die, wenn die Küchentür mal wieder zuknallt (es war ja Unwetter draussen), alle um- und runterfallen. Allerdings konnte man schon noch ein bißchen sehen, dass das ganze früher vielleicht mal ein Laden war, hier und da hätte man das ganze noch ein bißchen mehr ausstaffieren können. Sieht so aus, als könne man im Sommer auch draußen sitzen. Außerdem kann man alle dreiundvierzig Marmeladensorten auch einkaufen, wenn die nicht gerade mit den Verwandten auf einem Wochenmarkt unterwegs sind.

 

MarmaladeDas nicht-ganz-so-Cupcake-Laden-mäßige sind nicht nur die vielen Marmeladen, die alle auf einem Servierwagen durch den Laden geschoben werden und die Besitzerin, Carmen, die selbst kocht und bedient und dabei auch gerne die eine oder andere Geschichte über ihre Marmeladen erzählt. Die eigentliche Bedienung, die Carmen vertritt, wenn die in der Küche wirkt, ist sehr freundlich und vergißt nur ganz selten mal den Kaffee.

 

ApfelpfannkuchenWas gibt’s zu essen? Ungeführ zehn verschiedene Frühstücke, die alle mit drei bis sechsundzwanzig Marmeladen serviert werden. Es gibt aber auch Wurstaufschnitt und Käse und alles wird auf Etageren serviert. Bingo. Und dazu Joghurt und Pfannkuchen. Ap-fel-pfann-kuchen. Tjo, da war die Auswahl nicht schwer und ich gebe freimütig zu, dass die Apfelpfannkuchen fast so gut waren wie die von Mutti. Natürlich nur fast. Außerdem gab’s leckeres Brot und in der Tat waren die Marmeladensorten wohl nict nur lecker, sondern auch außergewöhnlich. Hätte es ‚Birne-Senf‘ im Regal gegeben, hätten wir wohl für vier Euro ein Gläschen mitgenommen. Oder ‚Erdbeere-Tomate‘.

 

BrotAlso: Den Hype, den die anderen Gäste gemacht haben, habe ich nicht so ganz nachvollziehen können. Aber das Frühstück war lecker, die Bedienung nett und irgendwie war’s lustig. Also wieder hin.

Ein Kommentar

  1. Beim durchstöbern einiger Blogs bin ich auf diesen Eintrag gestoßen und muss nun doch meinen „Senf“ dazu angeben.
    Ich spreche aus eigener Erfahrung, habe das Lädchen mehrere Male besucht und kann den Eintrag nicht nachvollziehen. Natürlich hat Eder seinen eigenen Geschmack und „hypet“ unterschiedliche Dinge, aber ich persönlich finde z.B., dass die kleinen niedlichen Dekoartikel, die in dem Bloggeintrag als „Krimskrams“ bezeichnet werden die gemütlich wohlfühl Atmosphäre und den lebendigen Flair des Carmelädchens ausmachen.
    Ich denke es wäre sinnvoll, dass Carmelädchen erneut zu besuchen um sich ein besseres Bild zu verschaffen und nicht vorschnell von Tatsachen auszugehen wie „die Bedienung vergisst nur ganz selten den Kaffee“, denn meiner Meinung nach kann man Tatsachen dieser Art erst nach einigen Besuchen feststellen.
    Ich persönlich bin sehr Grog den süßen kleinen Laden entdeckt zu haben und empfehle ihn wärmstens weiter dort auf ein Frühstück vorbei zu schauen.

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.