Paccheri alla Ricotta

Meine ersten Paccheri habe ich in Edinburgh gegessen, als ich zusammen mit meinen Eltern letzte Woche dort war. Interessant, dass mir die in allen Italienurlauben durchgegangen sind. Paccheri sind im Prinzip Riesenmaccheroni und man könnte wohl auch Canelloni verwenden, die man in Drittel schneidet. Ich habe allerdings Paccheri gegessen, die mehr wie Lasagneplatten aussehen, die man in sechs Teile geschnitten hat, wobei ich die Riesenmaccheroni bevorzugen würde wegen der Saucenkapazität.

Wie auf der Seite von de Cecco steht, kommt Paccheri von paccaria, was ‚Ohrfeige‘ im Neapolitanischen heißt. Das wiederum finde ich lustig und empfehle daher, Paccheri zu Expendables III zu essen, der demnächst in den Kinos kommt. Nicht, weil Stallone da mitspielt, sondern weil ich The Expendables auf Italienisch in Florenz gesehen habe. Mein Italienisch hat vollkommen für die Story des Films ausgereicht, was natürlich vor allem an meinen hervorragenden Italienischkenntnissen liegt.

Auch wenn ich Paccheri Siciliana hatte, würde ich doch die Variante mit Ricotta empfehlen:

Paccheri Siciliana350 g Paccheri (selbstgemacht oder vom Pastahändler deines Vetrauens)
250 g Ricotta
1 Zwiebel
400 g passierte Tomaten
3 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer
Parmesan
eine Hand voll Basilikumblätter

 

Gehackte Zwiebel in Öl dünsten und mit Tomaten aufgießen. Einkochen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wenn die Nudeln fast fertig sind, einen großen Teil des Basilikums hacken und in die Sauce geben. Danach den Ricotta dazu.

Pasta in die Sauce und mit Parmesan und Basilikum dekorieren.

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