Hamburger

Nachdem ich jetzt schon das Rouladenrezept aufgeschrieben habe, kann ich ja auch das Frikadellenrezept hinzufügen. Sven und ich haben letztens Hamburger gemacht und ich denke, es kommt nur darauf an, wie man und wie lange man die Patties anbrät. Wobei kleine Frikadellchen eher vor dem Braten nochmal in Paniermehl gewendet werden, damit man sie auf der Party schön mit den Fingerchen essen kann. Oder ihr macht die Luxusvariante mit Zahnstochern oder gar Partypickern mit Flaggen.

Also, wir haben die Variante für zwischen die Brötchen gemacht, dabei aber alles mögliche variiert, insbesondere das Brötchen. Und wir haben Salz und Pfeffer vor dem Braten vergessen, das lässt sich auch noch verbessern. Außerdem gab es, weil gerade Weltmeisterschaft war, fußballförmige (also runde) richtige Brötchen, die waren echt besser als die labbrigen Hamburgerbrötchen im Sixpack. Eventuell muss man sie ein wenig aushöhlen, dann kann man das ganze Zeug praktischerweise hinein- statt dazwischenpacken und saut nicht so rum.

Hamburger500 g Hackfleisch
1 Ei
Salz, Pfeffer
(Senf, na ja)
1 kleine Zwiebel
1 altes Brötchen und vier frische
3 Esslöffel Mehl
Paniermehl
Petersilie
Butterschmalz oder Öl
Salat
Käse
Zwiebel (am liebsten Röstzwiebeln)
Senf und Ketchup, vielleicht Majo.

Fleisch mit allem außer den Brötchen und dem Paniermehl mischen und schön durchkneten (lassen). Das alte Brötchen kurz einweichen und ausdrücken und dann ebenfalls darunter mischen. MIt Salz, Pfeffer und Senf abschmecken (Senf, hm).

Dann große flache oder kleine runde oder kleine halbflache Patties formen. Für Frikadellschen nochmal in Paniermehl wälzen oder rollen, für Hamburger leicht mit Mehl bestäuben – für eine geschlossene krosse Kruste.

Schön scharf anbraten. Die Frikadellen durchbraten, die Hamburger auch durchbraten, aber nicht zu trocken.

Die Brötchen aufschneiden, ein bißchen vom weichen Inneren rauszupfen und aufessen, die Hälften toasten. Mit Majo bestreichen (wer mag), gebratenes Pattie drauf, Käse drauf, Salat dazu und Ketchup und Senf. Einmal fest andrücken, damit nicht alles auseinander fällt.

Bei uns gab’s dazu Backofenpommes, die immer besser, werden und irgendein Spiel, ich nehme mal an Achtelfinale oder so. Ihr könnt aber auch einen schönen Hollywoodschinken nehmen und macht dann Popcorn zum Nachtisch.

Ok, das ist nicht gesund, das ist nicht vegan, aber es ist besser, als zu einer Fast-Food-Kette zu gehen. Und je häufiger ihr das macht, desto besser werdet ihr. Oder ihr geht gleich zu einem guten Burgerladen, wo der Koch das jeden Tag macht.

2 Kommentare

  1. ..“haben letztens Hamburger gemacht und ich denke, es kommt nur darauf an, wie man und wie lange man die Patties anbrät.“
    Was Du hier bastelst sind Frikadellen. Temperatur & Dauer sind völlig egal, das kommt ja wohl auf den Geschmack an, well done, medium oder rear. Ein Burger Pattie besteht ursprünglich nur aus Rindfleisch und wird nach dem braten oder grillen mit Salz & Pfeffer gewürzt. Sonst nichts. Kein Ei,Senf,Panade,Mehl. Sowas gehört in ne Frikadelle.

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  2. Ja, du hast vollkommen recht. Inzwischen habe ich das auch herausgefunden, zum Beispiel gestern bei Living Kitchen auf der Möbelmesse, wo Nelson Müller mit Armin Rohde ‚Inside-Out Burger‘ gemacht hat. Aber dazu später mehr…

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