Van Dyck

Wie schon im Beitrag über das Café Sehnsucht beschrieben, statteten wir nach dem üppigen Frühstück dort dem zugehörigen und nahe gelegenen Enstehungsort unseres Frühstückskaffees einen Besuch ab. Immerhin hatte das Van Dyck einen Design- (oder Architektur-?) award für die coolste Innenausstattung gewonnen. Wir sind natürlich drauf reingefallen, aber vor allem auch, weil wir noch so’n Päcksgen Kaffee mit heimnehmen wollten (Hauptsache haben, eines meiner schlimmsten Laster, das mich auch immer in italienischen Supermärkten überfällt). Und da gerade unser Auto so schön geparkt war…

Van DyckAtmosphäre – Ja, wie gesagt, prämiert. Wegen der coolen ‚Wir lassen mal alles so, wie wir’s hier vorgefunden haben und und investieren lieber in die Kaffeemaschine und die Röstbüchse‘-Attitude.  Und natürlich wegen der ‚Hey, kommt rein, ihr wisst ja, wie das innem coolen Laden so zugeht‘-Atmosphäre. Eh, nein? Wir kommen aus Bonn und das Coolsein ist nich so unsers? Wir wollen erklärt haben, wo man bestellen soll und bezahlen statt wegen Doofheit von der Kaffeeköchin strafend und genervt angeguckt zu werden. Leider hab‘ ich mir auch keine Notizen gemacht, so dass ich beim nächsten Mal wieder wie’n Landei da rum stolpern werde.

Macchina GrandeWas gibts zu essen? Ja, winzige Kleinigkeiten wie Kuchen und Törtelchen, vielleicht sogar irgendwas irgendwie Salziges. Aber es geht ja um den Kaffee, Freunde. Der war auch ganz gut, den Herrn des Hauses hat vor allem die Größe der Espressomaschine beeindruckt (sowie die Tatsache, dass der Hersteller den Preis nur auf Anfrage nennt – das ist mal ’n richtiger Premiumsieder, Herrschaften!). Der Kaffee war gut, allerdings war ich nach dem ganzen Gelage im Café Sehnsucht auch nicht mehr so in der Lage, das richtig zu würdigen. Der Laden drumherum mit zehnunzwanzich Kaffeesorten, Espresso-To-Go-Maschinen und porzellanenen Brühfiltern war auch ganz nett, aber auch mächtig teuer. Wer weiß, vielleicht stecken die das ja in mehr Innenausstattung, aber das ist nach dem Designpreis unwahrscheinlich.

Also? Ich weiß nicht genau. Ich als Kaffee- und Kulturbanause könnte auch weiterhin in irgendein ordentliches Café mit nur mittelcooler Kaffeemaschine gehen oder mich durch alle neuen hippen Kölner und Bonner Röstereien durchtrinken, bevor ich nochmal hingehe. Aber es war ja eigentlich ganz ok, also ich würde nicht im Regen vor der Tür stehen bleiben, weil’s so schlimm wäre.

Körnerstr. 43
50823 Köln

Telefon: +49 221 298 335 52

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 9 bis 19 h
Samstag: 9 bis 18 h
Sonntag geschlossen.

http://www.vandyckkaffee.de

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