Chianti-Braten

Another Kapitel in der Ostergeschichte… Der Braten sollte zugleich traditionell und mal was neues sein. Ich gestehe, der Braten war für meinen Geschmack etwas zu hart geraten. Ehrlich gesagt, dachte ich, wenn man Fleisch so lange in Wein einlegt, zerfällt der Braten, je länger man ihn kocht. War aber nicht so. Also nächstes Mal werde ich das ganze mit dem Bratenthermometer im Backofen machen. Das hat bis jetzt immer geklappt. Ach so, und die Sauce war unglaublich lecker und es gab, dank meiner Vorarbeit mit dem Gemüse, genug davon. Ach ja, ihr müsst mit den Vorbereitungen schon ungefähr Karneval anfangen, das Fleisch soll so vier Tage eingelegt werden. Dazu müsst ihr den Kühlschrank natürlich rechtzeitig leertrinken. Also, nicht zu spät anfangen!

Chiantibraten2 kg Rinderbug (oder mehr, je nach Größe eurer Familie oder des Bräters)
3 Zwiebeln
3 Lorbeerblätter
2 Flaschen Rotwein
3 Möhren
2 Stangen Lauch (ja, muss sein)
1 kleine Sellerie
Thymian
Sahne
Öl
Speisestärke

Gemüse würfen. In einem groooßen Topf oder einer Kasserole den Wein mit dem Gemüse, Salz, Pfeffer und Lorbeerblättern aufkochen. Das Fleisch waschen und in einem noch viiiel größeren verschließbaren Gefäß mit dem Gemüsewein übergießen. Zusammen mit dem Thymian für vier Tage im Kühlschrank einlegen. Je nach Art des Gefäßes wird das Fleisch bedeckt oder nicht – dann müsst ihr das Fleisch regelmäßig wenden. In der Zeit könnt ihr schon mal Osterkekse backen oder die Supermärkte räubern.

Das Fleisch aus dem Gemüsewein bergen, abtrocknen, sonst könnt ihr nachher was erleben. In einem groooßen Bräter ausreichend Öl erhitzen und darin das Fleisch scharf anbraten. Von allen Seiten. Ordentlich. Zwiebeln etwas zerkleinern und ebenfalls in den Bräter geben. Nach und nach mit dem Gemüsewein auffüllen. Einkochen lassen (meine Lieblingskochtätigkeit). Falls der Gemüsewein nicht reicht, müsst ihr mit Brühe nachhelfen.

So und jetzt könnt ihr euch überlegen, das Fleisch langsam weiterzuköcheln oder mit Thermometer im Backofen zu garen. Dauert aber bestimmt ein bißchen. Zum Schluss die Sosse sieben und mit der Sahne und der Speisestärke binden. In Scheiben schneiden und noch kurz in der Sauce wärmen.

 

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