Mango Curry

Ein sehr leckeres und vor allem superschnelles Gericht, wenn man so wie ich gestern, plötzlich dem Charme des Fleischlosen erliegt. In der Tat war das Linsengericht am Freitag im Von und Zu vorgestern so lecker und vor allem war ich so glücklich, dass ich es endlich mal geschafft hatte, mich den ganzen Tag gesund zu ernähren, das ich gleich am Wochenende so weitergemacht habe. Bin gespannt, wie lange der Gedanke anhält…

Eventuell nehmt ihr einfach die doppelte Menge, wenn ihr abends oder am Wochenende kocht. Dann habt ihr noch was für Montag mittag übrig, falls ihr genauso eine Kantine habt wie ich… Bei der Mango reicht dann aber aus meiner Sicht eine, auch für die doppelte Menge. Andererseits ist gerade Mangosaison, da könnt ihr auch ein paar mehr kaufen und gleich einen Nachtisch daraus mitzaubern (pling!), zum Beispiel Frische Früschte mit Häubschen . Oder ihr wandelt den Melonensalat mit Rum um.

250 g  Tofu
1 Mango
2 Möhren
1 Zwiebel (gerne auch eine rote)
1 rote Paprika
1 kleine rote Chilischote
2 Esslöffel Erdnussbutter
1/2 Dose Kokosmilch
1/2 Bund Koriander
Öl (Erdnuss oder Sonnenblumen)
Butter
Sojasauce (ein Schlückchen)
Pfeffer, Salz
Currypulver und Curryblätter
1/2 Teelöffel getrocknete Gemüsebrühe (Bio und auch gerne selbst gemacht sowie wie  bei Knorr im Fernsehen: Einfach Zwiebelspalten im Backofen trocken, rein in die Tüte, fertig ist die Brühe! Und so liebevoll.)

Den Tofu in nicht zu kleine Würfel schneiden und in einer nicht zu kleinen Menge heißen Öls nicht zu kurz anbraten. Am Ende ist das Anbraten nämlich der Schlüssel zum Geschmack, wenn ich mal mein Idol Clemens Wilmenrod zitieren darf (Clemens Wilmenrod: der ersten Fernsehkoch in Deutschland, hat den Toast Hawai erfunden und die Russischen Eier. Für das erste sind ihm Generationen von Hausfrauen und Studenten ewig dankbar).

Zwiebeln klein hacken und in Butter andünsten. Desselben mit den Möhren und Paprika, wobei ich gestern die Möhren mit dem Julienneschneider direkt in die Pfanne geraspelt habe – geht ganz gut. Chili könnt ihr nach Gutdünken dazu tun – ich habs gestern verpennt und demzufolge war das ganze ein weeeenig flach. Aber ich hätte sie  sowieso nur für die Dekoration benutzt.

Wenn das ganze fein scharf angebraten ist, die Mango in Würfeln oder Streifen dazu, dann Erdnussbutter und mit Kokosmilch auffüllen, bis die Konsistenz euch genehm ist. Ihr könnt auch die Reste von der Mango, also Saft und vom Kern abgekratztes Mark dazugeben. Etwas Gemüsebrühenpulver unterrühren, aber passt auf, dass das ganze nicht zu intensiv wird. Dasselbe gilt für den Spritzer Sojasauce – ihr könnt aber auch alles andere nehmen, das eure Definition von Schärfe oder salzig trifft. Curryblätter dazu und ein wenig einkochen, zum Schluss dann mit den anderen Gewürzen abschmecken, dazu den Koriander mindestens in Streifen schneiden. Mit etwas übrigggelassenem Koriander, ein paar Chiliringen und vielleicht einer Mangoscheibe in Schwalbenform oder was sonst euer Origami-Lieblingstier ist, dekorieren. Wenn gerade Mojitozeit ist, klaut ihr euch einfach Minze vom Barkeeper. Aber den Teller mit Puderzucker zu dekorieren geht definitv zu weit.

Ihr habt doch zwischendurch den Reis aufgesetzt oder? Anderenfalls müsst ihr Fladenbrot oder Naan nehmen oder das ganze als Low-Carb-Gericht deklarieren.

Ach ja, ich finde, am Ende kommt es bei diesem Curry auf die Beschaffenheit der Zutaten an. Heißt, macht die Tofuwürfel nicht so klein, dass sie auch als Croutons durchgehen könnten, tut die Mango nicht so früh rein (die verkocht schnell zu Sauce) und ich schlage vor, ihr schneidet auch die Paprika und die Mango in Streifen statt in Würfel. Aber vielleicht seid ihr ja auch Löffel-Esser, dann könnt ihr auch alles zu kleinen Würfeln verarbeiten und habt dann Reis mit Sauce. Aber lecker!

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