Mandalay

Zum Familientreffen mit den Arnolds (Next Generation) hatten wir uns auf Geros Geburtstag auf Köln geeinigt, damit wir alle nur den halben Weg hatten. Als sichere Nummer für einen gelungenen Familienabend entschieden wir uns für das Mandalay, das allen Allergien und Abneigungen gerecht werden kann und dazu noch eine politische Botschaft hat, die wir alle unterstützen können (Free Burma. Sind wir dafür und hat sich seit unserem letzten Besuch vor einem Jahr auch schwer verbessert, die Situation in Burma. Also Myanmar, politisch korrekt.)

MandalayDirekt um die Ecke vom Hallmackenreuther am Brüsseler Platz, in Gehweite von meinem Lieblingsparkhaus mit den großzügigen Autofahrern und meinem Hausgold-schmied. Man kommt am Bali vorbei (das man auch mal wieder heimsuchen könnte) und wenn man an den telefonierenden, rauchenden, speisekartenlesenden potenziellen Gästen vorbeikommt, wird man auch gleich freundlich in Emfang genommen und platziert, entweder im vorderen Bereich mit Blick auf die Theke und unter dem Blick von Aung San Suu Kyi oder im hinteren zwischen goldener Statue und Toilette.

Aung SanAtmosphäre
Wie in vielen asiatischen Restaurants ist die Einrichtung eher karg und erinnert in Teilen an eine typisch kölsche Kneipe mit der Theke gegenüber dem Eingang und dem Sepparee hintendurch, aber die dekorativen Elemente kommen durchaus zum Zug. Hier ein Bild der inhaftierten (jetzt Abgeordneten) Aung San Suu Kyi, da eine goldene Götterstatue und über allem die freundliche Aufmerksamkeit des Kellners. Allerdings hatte irgendjemand Wohlmeinendes wohl die Klimaanlage angeworfen, auf jeden Fall war es auch in der Ecke, in der wir saßen, eher kühl (auch den harten Kerlen), so dass ich froh war, einen Schal dabeizuhaben. Also: entweder im Hochsommer hingehen oder Steppweste einpacken.

IMG_3323Was gibts zu essen? Typisch burmesisch, aber auch klassisch asiatisches mit verschiedenen Fleischsorten und Saucen wie Süsssauer oder erdnussig. Und zu allem unglaubliche Mengen von Reis, wenn man, so wie ich, immer munter nachbestellt bei verschiedenen Kellnern. Insbesondere aber die Desserts und Vorspeisen sind sehr speziell birmesisch, zum Beispiel das Chef-Dessert (mit Eis gefüllter Pfannkuchen) und die gebackene Banane. Sonst bin ich ja nicht so’n Freund von asiatischen (chinesichen, indischen, vietnamesischen) Desserts.IMG_3326

Also? Gutes Essen, nette Bedienung, Schal mitnehmen. Und als nächstes erstmal ins Bali und dann wieder ins Mandalay, um mal zu hören, wie’s in Burma so läuft.

Adresse: Brüsseler Str.53, 50674 Köln
Telefon: +49 221 5101296
http://www.mandalay-koeln.de

Öffnungszeiten
Montag bis Sonntag 19 – 24 h

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