Local Coffee

EinsteinNicht nur der Trend zu regionalen Brauereien, sondern auch der zu regionalen Röstereien nimmt zu. In Bonn gab’s immer schon und gibt’s jetzt wieder Weidenbrück.  Mit neuem Besitzer, nämlich Hussel, die wiederum zu Douglas gehören, aber nicht so dollem Kaffee. Echt. Wir haben ihn vor Ort probiert, mit einer gut unterrichteten schwadronierenden Quelle, die aber entweder nicht so gut rösten oder nicht so gut Kaffee kochen konnte.

Dann gibts da Einbrand, die seit kurzem in der Bonner Südstadt produzieren. Die sind über den Weihnachtsmarkt eingestiegen (zumindest in unserem Bewusstsein) und verkaufen über die Dehly & Sander Filialen (auch im Thalia) und veranstalten auch Barista- und Latte-Art-Kurse.

VeneziaNicht nur Kaffee unter der Marke ‚Piazza Venezia‘, sondern auch Kaffeemaschinen und Mühlen verkauft das Bonner Espressostudio, bei denen ich auch meine eigene Mühle erworben habe. Das war noch in der Boutique in der Kaiserpassage, davor war die Filiale am Bonner Talweg, jetzt irgendwo am Ende der Bonner Welt in Buschdorf. Ich nehme an, da stört das Gehämmer der Reparaturwerkstatt und das Gestinke der Rösterei vielleicht nicht so. Ich muss mich korrigieren, die sind schon wieder umgezogen (auf der Flucht?) in die Siemensstraße (in der Nähe vom Propsthof).

Dann gibts noch eine andere alteingesessene Rösterei in der Bonner Umgebung: Schmitz-Mertens, seit achtzehnhundertschlachmichtot in Troisdorf-Spich – man glaubt’s nicht, gell? Den Kaffee haben wir noch nicht probiert, man kann ihn aber im Café de Beuel und in der Frühstückerei kaufen. Und da drängt sich mir der Verdacht auf, dass wir ihn dort vielleicht doch schon mal probiert haben könnten…

Eine ehemalige Kollegin kauft ihren Kaffee beziehungsweise den für ihre Mom immer bei Contigo in Bonn, bei denen wir auch schon mal einen ziemlich guten Fairtrade-Espresso bezogen haben (ich werde mal versuchen, mich an Kaffee und Namen zu erinnern, irgendwas mit Beethoven? 🙂 und Angebote für Mikrokredite studieren. Wenn wir nicht gerade die Auslage bewundern oder auf der Straße sitzen und fair gehandelten Tee und Kaffee zu uns nehmen.

Das liegt ja auf der Friedrichstraße in direkter Opposition zu Kessels Espressostudie, die ich persönlich jedesmal doof finde, wenn ich mal wieder da war und was wollte. Was meint: Die Bedienung ist nett und manchmal kompetent, der Chef vielleicht kompetent, aber auf jeden Fall unfreundlich und herablassend. Nicht mein Ding…

Aber weil ich positiv enden will, sollte ich hier vielleicht noch die Geschichte des Großvaters meines Freundes Sven erzählen, der ja auch ein berühmter Kaffeeröster von Weltrang war und in dessen Fußstapfen Sven treten würde, wenn ich ihn in meiner Garage seine Maschinerie aufbauen… heh, was soll denn das? Lass mich, ich muss das zuende schreiben! Zensur…..!

2 Kommentare

  1. Also erstens war das nicht mein Großvater sonder mein Urgroßvater und zweitens hat er tatsächlich Kaffe geröstet. Das war der Herr Kaiser und irgendwie hat der dann Kaisers Kaffee hergestellt. Oder so ähnlich…
    Aber mir Zensur zu unterstellen… Unverschämtheit!

    Liken

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