Taste of India (South)

Wie der aufmerksame Leser der diesjährigen Wochenkarte (jaha, es wird schon nochmal ein Update geben) gemerkt hat, wollten wir schon seit Wochen in’s Taste of India in der Burbacher Straße. In dem anderen an der Oper waren wir schon häufig und ein drittes gibt es noch in der Nähe der Viktoriabrücke. Hier erstmal der Quasi-Lifebericht aus dem Taste of India, das ich ‚South‘ genannt habe.

Taste of IndiaAtmosphäre: Da das Restaurant jahrzehntelang griechisch oder jugoslawisch war, ist die Inneneinrichtung von der Architektur eher rustikal mit gemauerten Backsteinbögen, Messinglampen und eher antiken Baderäumen, von der Dekoration, die sich dazwischen befindet, schön bunt indisch und  – wie die Speisekarte enthüllt – von hinduistischen Motiven inspiriert. Das Restaurant ist eher groß mit mehreren Abschnitten, aber man sitzt überall gemütlich. Vielleicht war es strategisch klug, direkt vor der Theke und in der Nähe der Küche zu sitzen, aber alles kam so schnell, dass wir kaum Zeit hatten zu quatschen.  Ach ja, parken ist ist nicht ganz so einfach. Es ist also von Vorteil in der Nähe zu wohnen oder mit dem Rad zu kommen… Sagte ich schon, dass der Service ausnehmend nett war?

Was gibts zu essen? Ja, indisch. Und – wie die Karte ebenfalls mitteilt – vor allem süd- Reispfannkuchenund nordindisch. Aha. Kein Schnitzel? Menno. Ich wollte ja unbedingt mal hierhin, weil mir irgendjemand gesagt hatte, dass es hier vor allem südindisches Essen gibt, während das Restaurant an der Oper vor allem nordindisch serviert. Das stimmt übrigens laut Homepage. Was mich sofort zu der Frage bringt, welcher Küche sich das Restaurant an der Viktoriabrücke verschrieben hat. Beides. Sagt die Homepage.

Aber zugegeben, ich war ja (letztens erst) in Rajasthan (also im Norden), wo das Essen eher an der Maharadschaküche orientiert und damit würzig ist. In Südindien soll das Essen schärfer sein und es gibt Reis statt Brot. Wahrscheinlich trinken die da auch Pils statt Kölsch. Ähh, zurück zum Thema.

Cocos- und LammcurryEs gab in der Tat völlig andere Speisen, andere Vorspeisen, zum Beispiel riesige Reispfannkuchen (mit Käse bestreut und mit Kokos-Chutney). Und gegessen haben wir Kokoscurry und Lammcurry. Leider war dann nur noch Platz für ein Mango-Lassi, das allerdings sooo lecker war, das man noch einen hätte trinken wollen. Wenn man gekonnt hätte. Deshalb war aus reinen Vernunftgründen der Nachtisch gestrichen und auch der Kaffee. Insgesamt war für mich Mädchen das Essen ein ganz kleines bißchen zu scharf. Sogar das Kokoscurry. Aber man findet bestimmt auch – wie die Reispfannkuchen – auch was weniger Scharfes.

Also? Auf jeden Fall nochmal hin. Karte durchprobieren (nächstes Mal Vorspeise oder Hauptgericht gegen Nachtisch tauschen) und vielleicht gleich Lassi zu scharfem Essen dazubestellen. Eventuell ne Jacke mitnehmen, denn mir war die ganze Zeit kalt. Vielleicht lags aber auch nur an der Jahreszeit oder an meiner Entfernung zur Heizung. Oder weil ich ja rein gar nix an mir dran is. (Also, bis heute abend.)

Taste of India
Burbacher Straße 2,
53113 Bonn,

Telefon:  +49 228 1806642

Homepage: www.tasteofindia.de

Öffnungszeiten
Montag Ruhetag
Dienstag bis Freitag: 12 bis 15 & 18 bis 23 Uhr
Sonn- & Feiertag: 12 bis 15 & 18 bis 23 Uhr
Samstags: 18 bis 23 Uhr

Kreditkarten – Zahlen kann man in bar und mit EC-Karte.

Wie kommt man hin? – Eigentlich nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Man kann kaum vor der Tür oder in den benachbarten Straßen parken.  Und es hält auch kein Bus in der Nähe.

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